Weil das alles ist was bleibt.
Die Zeit steht still, immer wenn ich an dich denk. Mein Versand wehrt sich noch immer dagegen das zu glauben, was geschehen ist. Was du geschehen lassen hast. Das du gegangen bist, weit weg von uns. An einen anderen Ort, in deinen Augen ein besserer als diese Welt. In manchen Momenten kommt mir das so fremd, so fern vor. Ich dachte immer sowas passiert unserer Familie nicht. Wir sind beständig, habe ich gedacht. Wir sind Zuflucht, habe ich gedacht. Wir geben Schutz und Halt. Zumindest wollten wir das. Doch du könntest uns nicht greifen, deine Seele und dein Geist waren schon auf Abwegen. Wir zu blind zu erkennen, dass deine Entscheidung schon getroffen ist. Du wolltest nicht bleiben, nicht mehr sein. Unsere Worte, unser Rat, unser Vorrantreiben prallten an dir ab. Das machte uns wütend, du bliebst stumm. Vielleicht trieben wir dich damit weiter in deine Verzweiflung, unwissend was wir taten. Unwissend was wir anfachten, entgegengesetzt dem, was wir eigentlich bewirken wollten. Es war...