Wieso eigentlich „weiter“?
Wieso eigentlich „weiter“ ?
Ich liege neben unserem Babymädchen L. und überlege wo meine Dr.Martens abgeblieben sind. Hätte ich diese neuen, ungetragenen Schuhe ernsthaft weggeworfen!? Konnte ich mir nicht vorstellen, wieso auch. Also überlegte ich weiter. L. schläft friedlich. Ich beschloss am nächsten Tag im Keller nachzusehen. So kam ich von Hölzchen auf Stökchen, wie das immer so ist.
Plötzlich fiel mir mein alter Blog ein. Völlig erstaunt darüber, dass mir auch hier die Erinnerung fehlte. Wie hieß der nochmal? Mir wurde heiß und kalt, das konnte nicht sein. Mein damals so geliebter Blog, vergessen und verloren in den weiten der Internetwelt. Doch nicht ganz blöd, schaute ich in meinen Googleaccount und ein paar Klicks weiter, hatte ich ihn wieder. Es war schon eine Weile her, das ich meinen alten Blogeinträge gelesen hatte, geschweige denn überhaupt geschrieben hatte, und so las ich einen nach dem nächsten..
Ich las und las, ich war immer stolz auf die Art wie ich schrieb. Doch diese unendliche Traurigkeit, dieses gebrochene Herz und diese, in Worte gefasste, gebrochene Seele, taten beim Lesen weh. Ich konnte mich so derart zerrissen garnicht mehr sehen. All das schien plötzlich so weit weg.
Mein Leben war anders geworden. Mich begleiteten nun andere Menschen, für mich wichtige Menschen, mein Mann, unser Babymädchen L. Andere Freunde in einer anderen Stadt. Meine Wunschheimat Berlin. Berlin statt Stillstand. Und so kam es, wie ich es schon immer wusste: diese Stadt und ihre Menschen, hatten mich befreit. Vielleicht waren es hier auch einfach die richtigen Menschen, die mich, statt der Depression, an die Hand nahmen (ich spreche da besonders von meinem Mann und unserem Babymädchen L.).
Und so spielt mein Leben WEITER!
In einem anderen Ton, mit anderen Worten.
Denn Reden ist hier nicht nichts, sondern mehr. ♡
Ich liege neben unserem Babymädchen L. und überlege wo meine Dr.Martens abgeblieben sind. Hätte ich diese neuen, ungetragenen Schuhe ernsthaft weggeworfen!? Konnte ich mir nicht vorstellen, wieso auch. Also überlegte ich weiter. L. schläft friedlich. Ich beschloss am nächsten Tag im Keller nachzusehen. So kam ich von Hölzchen auf Stökchen, wie das immer so ist.
Plötzlich fiel mir mein alter Blog ein. Völlig erstaunt darüber, dass mir auch hier die Erinnerung fehlte. Wie hieß der nochmal? Mir wurde heiß und kalt, das konnte nicht sein. Mein damals so geliebter Blog, vergessen und verloren in den weiten der Internetwelt. Doch nicht ganz blöd, schaute ich in meinen Googleaccount und ein paar Klicks weiter, hatte ich ihn wieder. Es war schon eine Weile her, das ich meinen alten Blogeinträge gelesen hatte, geschweige denn überhaupt geschrieben hatte, und so las ich einen nach dem nächsten..
Ich las und las, ich war immer stolz auf die Art wie ich schrieb. Doch diese unendliche Traurigkeit, dieses gebrochene Herz und diese, in Worte gefasste, gebrochene Seele, taten beim Lesen weh. Ich konnte mich so derart zerrissen garnicht mehr sehen. All das schien plötzlich so weit weg.
Mein Leben war anders geworden. Mich begleiteten nun andere Menschen, für mich wichtige Menschen, mein Mann, unser Babymädchen L. Andere Freunde in einer anderen Stadt. Meine Wunschheimat Berlin. Berlin statt Stillstand. Und so kam es, wie ich es schon immer wusste: diese Stadt und ihre Menschen, hatten mich befreit. Vielleicht waren es hier auch einfach die richtigen Menschen, die mich, statt der Depression, an die Hand nahmen (ich spreche da besonders von meinem Mann und unserem Babymädchen L.).
Und so spielt mein Leben WEITER!
In einem anderen Ton, mit anderen Worten.
Denn Reden ist hier nicht nichts, sondern mehr. ♡
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